Systeme seit 2015 prägen Dein Fühlen, Denken und Handeln durch vernetzte Nachhaltigkeit, Vielfalt und resiliente Lösungen. Du spürst die Kraft lebendiger Systeme, die Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft verbinden. Dein Denken öffnet sich für pluriversale Denkweisen und kollektive Intelligenz, die Balance und Dynamik ermöglichen. Im Handeln zeigt sich systemische Präsenz, die Unsicherheit hält, Verantwortung übernimmt und Wandel lebendig hält. So entstehen Klarheit, die Dein Denken lenkt, Leichtigkeit, die Dein Fühlen trägt, und Freude, die Dein Handeln bewegt.

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Mit dem Wertekompass schärfst Du Dein Bewusstsein für das, was Dir als Mensch wirklich wichtig ist im Leben und gehst Deinen Weg mit Klarheit, Leichtigkeit und Freude.

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Der Wertekompass ist Dein inneres Navigationsinstrument, mit dem Du Dein Bewusstsein für das schärfst, was Dir als Mensch wichtig ist im Leben, um Deinen Weg mit Klarheit, Leichtigkeit und Freude zu gehen.

Lesetipp

Lies diesen Artikel, wenn es sich gerade gut anfühlt und Du Dich auf die Inhalte fokussieren kannst und willst. Der Artikel ist so gestaltet, dass Du ihn von Anfang bis Ende lesen oder gezielt die Abschnitte auswählen kannst, die Dich gerade besonders unterstützen. Nimm Dir, was Du brauchst. Wähle das, was Dir heute wirklich gut tut. Was Dich erinnert. Was Dich stärkt. Es gibt keine Pflicht, kein Richtig, kein Falsch. Nur die Einladung, Verbindung zu spüren. In Deinem Tempo, auf Deine Weise.

Francesca Bommer | Frauen in (Selbst-) Führung | Klarheit führt. Leichtigkeit trägt. Freude bewegt. | Systemisches Coaching, Mentoring & Workshops für Frauen in (Selbst-) Führung. Dich begleite ich auf Deiner Reise zur bewussten Klarheit, gelebten Haltung und spürbaren Wirksamkeit im Innen und Außen.

Bereit, den nächsten Schritt zu gehen?

Bewusste Klarheit, gelebte Haltung und spürbare Wirksamkeit im Innen und Außen für Frauen in (Selbst-) Führung durch systemisches Coaching, Mentoring & Workshops.

Was sind die Ursprünge und Entwicklungen von Systemen?

Dieser Blogartikel ist Teil einer Artikelserie, die Dich auf einer Zeitreise zu den Ursprüngen und Entwicklungen von Systemen von 50.000 vor Christus bis heute begleitet. Jeder Beitrag öffnet Dir neue Perspektiven auf systemische Zusammenhänge, die Dein Denken, Fühlen und Handeln prägen. Reise durch die Epochen, um Dein Verständnis zu vertiefen und vielfältige Impulse für Dein persönliches und berufliches Wirken zu gewinnen.

Wann Deine Zeit gut investiert ist?

Du willst erkennen, wie systemische Ansätze seit 2015 Dein Denken, Fühlen und Handeln bereichern und Dir helfen, komplexe Herausforderungen zu gestalten. Deine Zeit ist gut investiert, wenn Du offen bist für ein neues Bewusstsein, das Vernetzung, Nachhaltigkeit und multiresiliente Modelle verbindet. Du spürst den Wunsch, systemisches Denken als Haltung zu leben, die Dir erlaubt, Unsicherheit auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen. Diese Haltung unterstützt Dich dabei, Wandel als lebendigen Prozess zu begleiten und gemeinsam kreative Lösungen zu finden. So öffnest Du Räume für mehr Verbundenheit, Klarheit und Wirksamkeit in Deinem persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld.

„Deine Zeit ist gut investiert, wenn Du Dich verbindest, mit Dir selbst, mit anderen und mit dem, was wirklich zählt.“

Adrienne Maree Brown (1978) | US-amerikanische Autorin, Aktivistin und Mitbegründerin des Konzepts Emergent Strategy

Wo stehst Du heute?

Du spürst manchmal Unsicherheit angesichts der komplexen globalen Veränderungen und der Vielzahl von Anforderungen, die auf Dich wirken. Gedanken kreisen, Gefühle schwanken zwischen Hoffnung und Sorge. Du suchst nach Orientierung, um Dich in vernetzten Systemen zurechtzufinden und Deine Rolle darin bewusst zu gestalten. Oft fühlt sich das Tempo der Veränderungen überwältigend an. Gleichzeitig nimmst Du wahr, wie wichtig es ist, Haltung und Präsenz zu bewahren, um stabil und handlungsfähig zu bleiben.

Wo willst Du hin?

Du spürst Verbundenheit, Klarheit und innere Ruhe, die Dein Denken und Fühlen harmonisieren. Du erkennst Dich als Teil eines dynamischen Ganzen, das aus vielfältigen Systemen besteht und sich stetig wandelt. Diese Erkenntnis stärkt Dein Vertrauen, Verantwortung zu übernehmen und Wandel mitzugestalten. Dein Handeln wird bewusst, kreativ und nachhaltig. Du findest Balance zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, um sowohl Deine eigenen Ziele als auch das Gemeinwohl zu fördern. So wächst Dein Wirken in persönlicher und gemeinschaftlicher Kraft.

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Der Wertekompass ist Dein inneres Navigationsinstrument, mit dem Du Dein Bewusstsein für das schärfst, was Dir als Mensch wichtig ist im Leben, um Deinen Weg mit Klarheit, Leichtigkeit und Freude zu gehen.

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Was sind die Ursprünge und Entwicklungen von Systemen zwischen 2015 bis heute?

Systemische Nachhaltigkeit verbindet ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Perspektiven zu einem neuen Betriebssystem für Gesellschaften. Sie fordert, Veränderung nicht nur als Wunsch, sondern als strukturellen Wandel mit Haltung, Vernetzung und langfristigem Handeln zu verstehen. Multiresilienz erweitert dieses Verständnis, indem sie die Anpassungsfähigkeit von Systemen auf mehreren Ebenen betont und das Zusammenspiel von Ressourcen, Beziehungen und Strukturen stärkt. Der Pluriversum-Ansatz fordert ein Denken jenseits westlicher Einheitslogik, das Vielfalt und Verbundenheit als Kraftquellen anerkennt. Kollaborative Governance öffnet Räume für demokratische Mitgestaltung, die auf Offenheit, Resonanz und Co-Kreation basiert und kulturellen Wandel ermöglicht. Systemische Zukunftsforschung erweitert den Blick auf Zukunft als Möglichkeitsraum, der durch partizipative Gestaltung, Resonanz und Perspektivwechsel zugänglich wird. Zirkularität, Nested Systems und Polarität ergänzen diese Perspektiven mit Prinzipien, die das Leben als vernetztes, sich entfaltendes Muster verstehen und Balance durch das Zusammenspiel von Gegensätzen schaffen.

„Wir brauchen Systeme, die nicht auf Ausbeutung beruhen, sondern auf Beziehung, Fürsorge und planetarer Verantwortung.“

Vanessa Nakate (1996) | ugandische Klimaaktivistin und Gründerin der Rise Up Climate Movement

Wie gestaltest Du Wandel im Zusammenspiel aller Systeme?

Ab 2015 • Global • Gesellschaften, Bewegungen • Systemische Nachhaltigkeit

Seit 2015 rückt systemische Nachhaltigkeit (Externe Link zu weiterführenden Informationen) zunehmend in den Fokus, befeuert durch die globalen Nachhaltigkeitsziele (Externe Link zu weiterführenden Informationen), Bewegungen wie Fridays for Future (Externe Link zu weiterführenden Informationen) oder Circular Economy (Externe Link zu weiterführenden Informationen). Der Ansatz verbindet ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Perspektiven in einer integrativen Betrachtung. Systemische Nachhaltigkeit denkt nicht in Einzelmaßnahmen, sondern in Zusammenhängen: Was passiert, wenn Du an einem Punkt eingreifst? Welche Dynamiken willst Du stärken? Welche kippen gerade? Sie setzt auf Kreislaufprinzipien, soziale Resilienz, kulturelle Sinnstiftung und politische Rahmung, nicht als Add-on, sondern als neues Betriebssystem für Gesellschaften. Für Coaching, Mentoring, Führung und Bildung bedeutet das: Veränderung braucht mehr als gutes Wollen, sie braucht Strukturen, Felder und Haltungen, die Wandel ermöglichen. Wenn Du systemische Nachhaltigkeit begleitest, denkst Du vernetzt, fühlst mit und handelst langfristig. So wird Zukunft nicht geplant, sondern gepflegt, wie ein lebendiges System.

Francesca Bommer | Frauen in (Selbst-) Führung | Klarheit führt. Leichtigkeit trägt. Freude bewegt. | Systemisches Coaching, Mentoring & Workshops für Frauen in (Selbst-) Führung. Dich begleite ich auf Deiner Reise zur bewussten Klarheit, gelebten Haltung und spürbaren Wirksamkeit im Innen und Außen.

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Wie stärkest Du Systeme auf mehreren Ebenen zugleich?

Ab 2020 • Global • Wissenschaftler*innen, Organisationen • Multiresilienz

Multiresilienz (Externe Link zu weiterführenden Informationen) beschreibt die Fähigkeit von Systemen, nicht nur auf eine Art krisenfest zu sein, sondern sich gleichzeitig auf mehreren Ebenen anzupassen, ökonomisch, ökologisch, sozial, technologisch und psychisch. In den 2020er Jahren entstanden Modelle, die Resilienz nicht mehr isoliert betrachten, sondern als Netzwerk von Schutzfaktoren, Lernprozessen und Regenerationsfähigkeiten. Diese Sichtweise erkennt an: Komplexe Systeme erleben nicht eine Krise, sondern viele gleichzeitig und brauchen deshalb integrierte Antworten. Multiresiliente Systeme sind nicht perfekt, aber beweglich. Sie denken in Szenarien, achten auf Diversität, ermöglichen Fehlerkultur und verbinden individuelle Stärke mit kollektiver Verantwortung. Für Coaching, Mentoring, Führung und Gemeinwesen bedeutet das: Resilienz ist kein Ziel, sondern ein dynamisches Zusammenspiel. Wenn Du systemisch arbeitest, stärkst Du nicht nur Einzelne, sondern achtest auf das Geflecht, in dem sie wirken, mit Blick auf Ressourcen, Beziehungen, Sinn und Struktur. Multiresilienz ist kein Schutzschild, sondern ein lebendiges Immunsystem.

Wie denkst Du Systeme jenseits westlicher Einheitslogik?

Ab 2020 • Global, indigene Regionen • Indigene Gemeinschaften, postkoloniale Theoretiker*innen • Pluriversum-Ansatz

Der Pluriversum-Ansatz) vereint verschiedene indigene, dekoloniale und postentwicklungsorientierte Weltbilder, die nicht von einer einzigen Wirklichkeit ausgehen, sondern von vielen. Statt linearer Entwicklung oder universeller Lösungen steht hier die Anerkennung vielfältiger Lebensformen, Wissenssysteme und Beziehungsweisen im Zentrum. Konzepte wie Buen Vivir (Andenraum), Ubuntu (Südliches Afrika; Externe Link zu weiterführenden Informationen), Gaia (Planetare Ökologie; Externe Link zu weiterführenden Informationen) oder Relationality (Nordamerika und Pazifikregionen) zeigen: Systeme sind Netzwerke von Beziehungen, nicht von Objekten. Im Pluriversum ist das Ziel nicht Effizienz, sondern Gleichgewicht. Nicht Fortschritt, sondern Verbundenheit. Für systemisches Arbeiten bedeutet das: Du löst Dich vom Gedanken der einen richtigen Methode und öffnest Dich für kontextsensibles, beziehungsbasiertes Begleiten. Coaching, Mentoring, Organisationsentwicklung und Bildung gewinnen dadurch an Tiefe, Diversität und Demut. Der Pluriversum-Ansatz lädt ein, Systeme nicht zu gestalten wie Maschinen, sondern zu pflegen wie Gärten.

Wie gestaltest Du Demokratie als lebendiges System?

Ab 2020 • Weltweit • Aktivist*innen, Organisationen • Kollaborative Governance

In den 2020er Jahren entstanden weltweit neue Formen der demokratischen Mitgestaltung, die auf systemische Prinzipien setzen: Offenheit, Resonanz, Selbstorganisation und Vielfalt. Unter dem Begriff kollaborative Governance (Externe Link zu weiterführenden Informationen) entwickeln sich Beteiligungsformate, die nicht auf Mehrheiten, sondern auf Co-Kreation zielen, Bürger*innenräte, Zukunftsräte, deliberative Dialoge oder Open-Government-Initiativen. Dabei geht es nicht nur um politische Prozesse, sondern um kulturellen Wandel: von Repräsentation zu Partizipation, von Konfrontation zu Verständigung. Systemisch betrachtet wird Demokratie nicht als Regelwerk verstanden, sondern als lebendiger Prozess, geprägt von Rückkopplung, Beziehung und geteiltem Sinn. Für Bildung, Organisationsentwicklung, Gemeinwesenarbeit und politische Beratung öffnet das neue Räume: Wo entsteht kollektive Intelligenz? Wie gestaltest Du Strukturen, die Vielfalt tragen können? Wenn Du systemisch begleitest, erkennst Du: Demokratie braucht nicht nur Regeln, sie braucht Haltung, Verbindung und Räume für echte Mitwirkung.

Wie wird Zukunft systemisch gestaltbar?

Ab 2020 • Global • UNESCO, OECD, Think Tanks • Systemische Zukunftsforschung

Systemische Zukunftsforschung (Externe Link zu weiterführenden Informationen) verbindet klassische Szenarienarbeit mit sozialer Innovation, innerer Entwicklung und kollektiver Intelligenz. Formate wie Future Literacy (UNESCO; Externe Link zu weiterführenden Informationen), Strategic Foresight (OECD; Externe Link zu weiterführenden Informationen) oder transdisziplinäre Think Tanks erkennen: Zukunft ist kein Ziel, sondern ein Möglichkeitsraum und der Umgang mit ihr eine Schlüsselkompetenz. Statt Prognosen zu liefern, stärkt systemische Zukunftsarbeit die Fähigkeit, mit Unsicherheit, Wandel und Nichtwissen bewusst umzugehen. Dabei geht es um Mustererkennung, Perspektivwechsel, Resonanz und partizipative Gestaltung. In Workshops, Dialogprozessen oder Bildungssettings wird gefragt: Welche Zukünfte sind denkbar? Welche sind wünschenswert? Welche entstehen gerade, bewusst oder unbewusst? Für Coaching, Mentoring, Organisationsentwicklung und politische Bildung eröffnet das einen Handlungsraum, der über Problemlösen hinausgeht: Zukunft wird nicht vorhergesagt, sondern ko-kreiert. Wenn Du systemisch begleitest, hilfst Du nicht, durch richtiges planen, sondern durch Ermutigung, die eigene Zukunftsfähigkeit zu entfalten, innerlich wie kollektiv.

Wie wirkt das Leben, wenn alles verbunden ist?

Zeitübergreifend • Weltweit • Indigene Kulturen, systemische Praxis • Zirkularität & Rückkopplungsprinzipien

Zirkularität (Externe Link zu weiterführenden Informationen) und Rückkopplung (Externe Link zu weiterführenden Informationen) sind in vielen indigenen Kulturen keine Theorie, sondern gelebte Realität. Jede Handlung hat eine Wirkung und kehrt in irgendeiner Form zurück. Kreise, Spiralen, Zyklen und Wiederholungen prägen Rituale, Zeitverständnisse, Beziehungen und Entscheidungsprozesse. Das Leben wird nicht als Linie, sondern als sich entfaltendes Muster verstanden, in dem alles miteinander spricht: Mensch, Natur, Ahnen, Zukunft. Aus systemischer Sicht zeigen sich hier Kernprinzipien wie Resonanz, Feedback, Selbstregulation und Emergenz. Diese Sichtweise hilft, Komplexität nicht zu fürchten, sondern zu gestalten. In der Gegenwart erlebest Du ihre Kraft z. B. in Co-Kreation, systemischem Coaching, Naturverbindung oder regenerativer Gestaltung. Wenn Du Dich in Veränderung erlebst, ist diese Haltung zutiefst stärkend: Es geht nicht darum, alles zu kontrollieren, sondern achtsam zu handeln, zuzuhören und die Rückmeldungen des Lebens ernst zu nehmen.

Wie spiegelt sich das Große im Kleinen?

Zeitübergreifend • Weltweit • Diverse Kulturen & Weisheitssysteme • Nested Systems

Das Prinzip „Wie oben, so unten“ ist ein wiederkehrendes Muster in vielen Kulturen von den Mayas (Externe Link zu weiterführenden Informationen) über die Kogi (Externe Link zu weiterführenden Informationen) bis zu den westafrikanischen, andinen oder australischen Weisheitssystemen. Es beschreibt die Idee, dass jedes System Teil eines größeren ist und gleichzeitig selbst ein Ganzes bildet. Der Körper spiegelt das Universum, ein Dorf die Welt, ein Atemzug den Lebenszyklus. Aus systemischer Sicht wird hier das Denken in verschachtelten Systemen deutlich: alles ist eingebettet, nichts steht für sich allein. Dieses Verständnis fördert Demut, Verbindung und Orientierung in komplexen Zusammenhängen. Heute findet dieses Prinzip Anwendung in Organisationsstrukturen, Lernarchitekturen, Designprozessen oder persönlicher Entwicklung. Wenn Du die Klarheit inmitten von Vielschichtigkeit suchst, liegt darin eine ermutigende Erkenntnis: Jede kleine Bewegung zählt. Wenn Du im Kleinen bewusst wirkst, gestaltest Du zugleich das Große, in sich, im Team, in der Welt.

Was entsteht, wenn Gegensätze sich ergänzen?

Zeitübergreifend • Weltweit • Indigene Weltbilder, systemische Praxis • Polarität

In vielen indigenen Weltbildern ist Polarität (Externe Link zu weiterführenden Informationen) kein Widerspruch, sondern Grundlage für Balance und Lebendigkeit. Tag und Nacht, Feuer und Wasser, Weiblich und Männlich, Innen und Außen, all diese Kräfte wirken nicht gegeneinander, sondern miteinander. Die Balance entsteht nicht durch Gleichmacherei, sondern durch achtsames Zusammenspiel. Aus systemischer Sicht wird hier das Prinzip dynamischer Spannungsfelder deutlich: Veränderung, Wachstum und Erkenntnis entstehen, wenn Gegensätze sich berühren, sich herausfordern und sich gegenseitig formen. Polarität ist damit kein Problem, sondern eine Einladung zur Integration. In heutigen Kontexten wirkt dieses Prinzip in Genderfragen, in Teamprozessen, in Körperarbeit und in Transformationsbegleitung. Wenn Du mit Komplexität, Mehrfachrollen oder inneren Spannungen lebst, ist diese Sicht eine kraftvolle Ressource: Nichts muss sich auflösen, alles darf Platz haben. Stärke entsteht, wenn Du lernst, Deine inneren Gegensätze nicht zu bekämpfen, sondern zu tanzen.

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Wie unterscheiden sich Systeme seit 2015?

Seit 2015 verändern sich Systeme schneller, vernetzter und tiefgreifender als je zuvor. Künstliche Intelligenz, Klimakrise, globale Bewegungen, Pandemien und neue Führungsmodelle fordern klassische Strukturen heraus. Systeme werden zunehmend fluid, hybrid und von Unsicherheit geprägt. Unterschiedlich ist dabei, wie Gesellschaften und Organisationen darauf reagieren: Während manche starre Kontrollmechanismen verstärken, setzen andere auf Selbstorganisation, Regeneration und Dezentralität. Neue Modelle wie Plattformkooperationen, DAOs (dezentrale autonome Organisationen), Bioregionalismus oder psychologische Sicherheit in Teams zeigen, wie vielfältig Systemantworten sein können. Auch das Verhältnis zwischen Technologie, Mensch und Natur wird je nach Kontext neu verhandelt. Unterschiede bestehen zudem in der Geschwindigkeit von Wandel, im kulturellen Umgang mit Komplexität und in der Fähigkeit, aus Krisen lernende Systeme zu formen. Systemische Entwicklungen werden nicht nur gedacht, sondern zunehmend erlebt, verkörpert und gemeinsam gestaltet.

Was verbindet Systeme seit 2015 miteinander?

Systeme seit 2015 sind durch Unsicherheit, Transformation und Verbundenheit geprägt. Überall entstehen neue Formen des Denkens und Handelns, die Komplexität nicht mehr reduzieren, sondern integrieren wollen. Resilienz, Adaptivität und Sinnorientierung treten als verbindende Qualitäten in den Vordergrund. Systeme werden als lebendige Netzwerke verstanden, die sich laufend wandeln und auf Beziehungen aufbauen. Gemeinwohl, Regeneration, Partizipation und Gerechtigkeit werden zu Leitbegriffen in Bildung, Führung, Technologie, Stadtentwicklung oder Gesundheitsversorgung. Kulturell zeigt sich ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Systeme nicht neutral, sondern eingebettet in Geschichte, Macht und Weltbilder sind. Diese Erkenntnis führt zu einem intersektionalen, kontextsensiblen Systemverständnis, das Unterschiede würdigt und dennoch auf übergreifende Prinzipien setzt: Verbundenheit, Verantwortungsbewusstsein, Zirkularität und systemische Intelligenz. Systeme werden so zu Spiegeln kollektiver Entwicklung, offen für Wandel, verletzlich und voller Zukunftspotenzial.

Francesca Bommer | Frauen in (Selbst-) Führung | Klarheit führt. Leichtigkeit trägt. Freude bewegt. | Systemisches Coaching, Mentoring & Workshops für Frauen in (Selbst-) Führung. Dich begleite ich auf Deiner Reise zur bewussten Klarheit, gelebten Haltung und spürbaren Wirksamkeit im Innen und Außen.

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Positiver Impact entsteht durch Dein aktives Handeln

Die größte Kraft entfalten die Inhalte, Impulse, Reflexionsfragen und Erkenntnisperlen in diesem Blogartikel, wenn Du ihnen Raum zum nachwirken gibst. Deine Gedanken dürfen sich sortieren. Deine Gefühle dürfen verstanden werden. Was Dich bewegt, darf sich in Deinen Handlungen zeigen. Nicht sofort, aber stetig. Du musst nichts analysieren. Nur aufmerksam sein. Wenn Du in Resonanz gehst mit dem, was in Dir aufgetaucht ist, kann sich Wandel entfalten. Nicht durch Druck, sondern durch Bewusstsein. Der positive Impact beginnt nicht im Außen, sondern in Dir und wirkt von dort weiter. Schritt für Schritt. Wort für Wort. Handlung für Handlung.

  • Halte Deine individuellen Erkenntnisperlen, Ergebnisse, Gefühle und Gedanken handschriftlich fest.

  • Lies Deine Notizen erneut nach 24 Stunden und nach 7 Tagen und entdecke, was sich vertieft oder verändert hat.

  • Achte auf Gefühle, Gedanken, Themen oder Begriffe, die öfter auftauchen, um Muster zu erkennen.

  • Notiere Dir handschriftlich Aussagen, bei denen Du ein starkes inneres „Ja“ spürst, sie zeigen Dir Deinen nächsten Schritt.

  • Was nicht (mehr) in Resonanz mit Dir persönlich ist, darf gehen, so schaffst Du Raum für Neues und bleibst in Deiner Klarheit.

Frage Dich selbst…

Reflexionsfragen

Fragen zur Reflexion öffnen Denkräume und laden Dich ein, innezuhalten. Sie verbinden Fühlen, Denken und Handeln im Hier und Jetzt. Du musst nichts wissen, nichts lösen, nichts leisten. Es reicht, präsent zu sein, zu beobachten, wahrzunehmen, zu erforschen. Was sich in Dir zeigt, wenn Du ehrlich fragst, ist relevant. Du spürst einen Impuls. Vielleicht taucht ein innerer Widerstand auf. Alles darf da sein. Nutze die Fragen als Einladung. Nicht als Aufgabe oder Liste zum Abarbeiten, sondern als kleine Tür zu Dir selbst. Wenn Du durchgehst, beginnt etwas zu schwingen, in Dir, in Deinen Beziehungen, in Deiner nächsten Entscheidung.

  • Wie spüre ich die Verbindung meiner Handlungen mit den verschiedenen Systemen, in denen ich lebe und wirke, und welche Impulse entstehen dabei in mir für mein weiteres Tun?

  • Wo erlebe ich in meinem Alltag Momente von Balance oder Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Lebensbereichen, und was möchte ich daraus für mich erkennen und gestalten?

  • Welche inneren Widerstände oder Unsicherheiten zeigen sich, wenn ich an langfristige Veränderungen denke, und wie kann ich ihnen mit Offenheit begegnen?

  • Wie kann ich meine Wahrnehmung schärfen, um vielfältige Perspektiven und Stimmen in meinen Systemen bewusster wahrzunehmen und wertzuschätzen?

  • In welchen Situationen lade ich Wandel aktiv ein und wie gestalte ich Räume für Co-Kreation und gemeinsame Entwicklung in meinen Beziehungen und Arbeitsfeldern?

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Was Du mitnimmst?

Erkenntispereln

Alles was Du mitnimmst sind Deine Erkenntnisperlen. Sie zeigen sich, wenn etwas in Dir hängen bleibt. Ein Gefühl, ein Gedanke, ein innerer Satz. Etwas, das für Dich Bedeutung hat. Du spürst es sofort oder erst später. Diese Erkenntnisperlen sind keine fertigen Antworten, sie sind verdichtete Momente innerer Wahrheit. Sie begleiten Dich über den Text hinaus. Du musst sie nicht analysieren, nicht verstehen. Nur spüren, was in Dir bleibt. Was Dich erinnert, klärt oder berührt. Deine Erkenntnisperlen sind Wegweiser. Leise und kraftvoll zugleich. Sie wirken in Dir, wenn alles andere schon weiterzieht. Sie tragen Dich, wenn Du beginnst, ihnen zu vertrauen.

  • Systemische Nachhaltigkeit zeigt, wie alle Lebensbereiche vernetzt sind und echte Veränderung entsteht, wenn Du Zusammenhänge verstehst und verantwortungsvoll handelst.

  • Multiresilienz stärkt Dein Bewusstsein dafür, wie Systeme auf verschiedenen Ebenen zugleich wachsen und sich anpassen – ökologisch, sozial, wirtschaftlich und psychisch.

  • Der Pluriversum-Ansatz öffnet Dich für vielfältige Wirklichkeiten, die in Beziehungssystemen leben, und lädt dazu ein, Vielfalt als Ressource zu begreifen.

  • Kollaborative Governance macht deutlich, dass Demokratie als lebendiger Prozess Verbindung und Mitwirkung braucht statt starrer Regeln und Mehrheitsentscheidungen.

  • Systemische Zukunftsforschung fördert die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Wandel bewusst umzugehen und Zukunft als gestaltbaren Möglichkeitsraum zu erleben.

Werde Teil der Nordstern Community

Welche Erkenntnisperlen und Ergebnisse hast Du durch diesen Blogartikel gewonnen? Teile Deine Gefühle, Gedanken, Fragen und Erfahrungen mit der Nordstern-Community. Deine Worte können Dich selbst und Dein Umfeld berühren, inspirieren und Klarheit schenken. In der Nordstern Community lernen wir voneinander, wachsen miteinander und unterstützen uns gegenseitig. Frei von Bewertung, mit Fokus auf Resonanz. So entsteht ein Community aus Gleichgesinnten für reflektiertes Fühlen, Denken und Handeln mit positiven Impact.

Wissen in Bewegung

Dieser Artikel ist Teil eines lebendigen Erkenntnisprozesses. Er wurde mit Sorgfalt auf Basis von aktuellem Wissen und Erfahrungen erstellt und bleibt offen für Weiterentwicklung. Wissen ist nichts Starres, es lebt von Resonanz, Austausch und Perspektivwechsel. Wenn Dir Unklarheiten, Ergänzungen oder neue Blickwinkel auffallen, freue ich mich über Deinen Hinweis. Nutze dafür gerne das Kontaktformular. So wächst Wissen in Verbindung und aus Verbindung entsteht neue Klarheit. Du bist eingeladen, diesen Prozess aktiv mitzugestalten.

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